Kammeröfen
Die hochpräzisen industriellen Öfen werden von einem Team professioneller Ingenieure entworfen und aus hochwertigen Materialien, wie stabilen Metallkonstruktion und Wärmedämmstoffen hergestellt. Die Öfen sind je nach Anwendung mit keramischen oder hitzebeständigen Bodenplatten aus Stahl ausgestattet. Die Öfen können zum Härten, Normalisieren, Spannungsreduzieren von Metall und für andere Wärmebehandlungsprozesse bis zu 1300 °C verwendet werden. Die Öfen verfügen auch über eingebaute Abluftstutzen, um die Ansammlung von Gas oder Rauch während des Wärmebehandlungsprozesses zu verhindern.
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SNOL 64/1200


SNOL 64/1300


SNOL 125/1200


SNOL 125/1300


SNOL 200/1200


SNOL 200/1300


SNOL 250/1200


SNOL 250/1300


SNOL 360/1200


SNOL 360/1300


SNOL 400/1200


SNOL 400/1300


SNOL 500/1200


SNOL 500/1300


SNOL 800/1200


SNOL 800/1300


SNOL 970/1200


SNOL 970/1300


SNOL 1000/1200


SNOL 1000/1300


SNOL 1200/1200


SNOL 1250/1300


SNOL 1500/1200


SNOL 1500/1300


SNOL 2200/1200


SNOL 2200/1300


SNOL 2500/1200


SNOL 2500/1300


SNOL 3400/1200


SNOL 3400/1300


SNOL 4000/1200


SNOL 4000/1300


SNOL 4800/1200


SNOL 4800/1300
Kammeröfen sind die universelle Lösung, wenn Bauteile, Proben oder Werkstoffe reproduzierbar erhitzt, getempert, getrocknet oder geglüht werden sollen. Ein stabiles Gehäuse, hochwertige Isolierung, exakt regelbare Heizelemente und eine sichere Türverriegelung bilden das Fundament – dazu kommen optionale Features für Dokumentation, Bedienkomfort und Energieeffizienz. Moderne Kammeröfen verkürzen Rüstzeiten, erhöhen Prozesssicherheit und senken die Stückkosten, weil sie hohe Temperaturhomogenität mit langlebiger Mechanik kombinieren.
Was die Produktübersicht zeigt
Auf der gezeigten Seite sind zahlreiche Modelle mit Tmax bis 1200 °C, Netzspannung 400 V und abgestuften Volumina gelistet – von 64 L bis 4800 L. Beispiele aus der Tabelle: SNOL 64/1200, SNOL 125/1200, SNOL 500/1200, SNOL 2000/1200 bis SNOL 4800/1200. Zu jedem Modell sind Kammerabmessungen (B×T×H), Gesamtabmessungen, Leistung in kW sowie Gewicht angegeben; typische Leistungswerte liegen – je nach Größe – von 25 kW aufwärts. Diese Vielfalt macht deutlich: Kammeröfen lassen sich exakt auf Bauteilgröße, gewünschte Taktzeit und vorhandene Infrastruktur auslegen.
Typische Anwendungen
Kammeröfen werden in der Metallbearbeitung, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Keramik- und Glasverarbeitung, in Laboren sowie in Bildungs- und Forschungseinrichtungen eingesetzt. Häufige Prozesse sind: Spannungsarmglühen, Normalisieren, Anlassen, Lösungsglühen (modell- und werkstoffabhängig), Tempern, Trocknen, Aushärten, Binderentfernung oder Vorwärmen. Dank robuster Bauweise und präziser Regelung sind Kammeröfen für den Drei-Schicht-Betrieb ebenso geeignet wie für die qualitätssichere Kleinserie im Labor.
8 Gründe, warum sich Kammeröfen rechnen
- Homogene Temperaturverteilung: Mehrseitig angeordnete Heizelemente und abgestimmte Luft-/Gasführung.
- Ergonomische Beladung: Bodennahe Öffnung, klare Türmechanik, sichere Verriegelung.
- Hohe Lebensdauer: Servicefreundlicher Aufbau, gute Zugänglichkeit der Komponenten.
- Prozesssicherheit: Übertemperaturschutz, Türkontaktschalter, Rezeptverwaltung.
- Skalierbarkeit: Kammeröfen von 64 L bis 4800 L decken wachsende Anforderungen ab.
- Energieeffizienz: Hochwertige Faserisolierung, dichtes Türsystem, Stand-by-Betrieb.
- Dokumentation: Datenlogging, Audit-Trail, Nutzerverwaltung – ideal für QS & Compliance.
- Integration: Schnittstellen zu MES/ERP, Barcode/QR-Chargenführung und externe Thermofühler.
Konstruktive Merkmale moderner Kammeröfen
- Isolationspaket mit geringer Wärmespeicherung für zügiges Aufheizen/Abkühlen.
- Heizelemente in Nuten oder Schutzkanälen, auf gleichmäßige Strahlung ausgelegt.
- Türdichtung und Mehrpunktverriegelung gegen Wärmeverluste.
- Mehrzonenregelung (modellabhängig) für große Kammern.
- Abgas-/Abluftführung für Binderentfernung und sicheres Arbeiten.
- Steuerung mit Rampen-/Halteprogrammen, Rezeptbibliothek und Exportfunktionen.
- Sicherheiten: Not-Aus, akustische/optische Alarme, Passwortschutz.
So wählen Sie den passenden Kammerofen – 10 praxisnahe Tipps
- Volumen & Abmessungen: Planen Sie 10–20 % Nutzraumreserve. Kammeröfen arbeiten effizient, wenn Warenkorb und Kammerharmonie stimmen.
- Temperaturfenster: Reicht 1200 °C? Prüfen Sie Haltezeiten, Rampen, Abkühlstrategie.
- Homogenitätszone: Definieren Sie die Länge/Position, in der Ihre Toleranz gelten muss.
- Durchsatz/Takt: Größere Kammeröfen oder mehrere kleinere? Denken Sie an Pufferflächen.
- Energie & Anschluss: 400 V-Anschluss, Absicherung, Lastmanagement und kWh pro Charge vergleichen.
- Atmosphäre/Abgas: Brauchen Sie Luftbetrieb, definierte Abluft oder Schutzatmosphäre-Vorbereitung?
- Bedienung & Ergonomie: Türanschlag, Ladehöhe, Wagen/Regale, Handschutz.
- Qualitätsnachweis: Datenlogging, Chargenetiketten, Audit-Trail – wichtig für regulierte Branchen.
- Service & Ersatzteile: Gute Zugänglichkeit, klare Wartungsintervalle, regionale Unterstützung.
- TCO-Betrachtung: Energie, Verschleißteile, Stillstandskosten und Lebensdauer in die Kalkulation aufnehmen – hier punkten hochwertige Kammeröfen langfristig.
Beispiele aus der Modellliste (Auszug)
- SNOL 64/1200: kompakter Einstieg, ideal für Labor & QS.
- SNOL 360/1200 und SNOL 500/1200: bewährte Allrounder der mittleren Klasse.
- SNOL 1500/1200 bis SNOL 2500/1200: hohe Chargengewichte, stabile Taktzeiten.
- SNOL 4800/1200: sehr großes Volumen für sperrige Bauteile, leistungsstarke Ausführung.
Alle genannten Kammeröfen sind mit 400 V gelistet; Leistung und Außenmaße variieren entsprechend der Kammergröße.
Qualitätssicherung & Dokumentation
Prozessdaten wie Temperaturkurven, Rampen, Haltezeiten, Nutzer und Chargen-ID werden gespeichert und exportiert. Dadurch erfüllen Kammeröfen die Anforderungen von Automotive, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt oder Maschinenbau. Optional stehen Kalibrierprotokolle, IQ/OQ-Pakete und wiederkehrende Homogenitätstests zur Verfügung.
Energieeffizienz & Nachhaltigkeit
Die größten Hebel sind eine hochwertige Isolierung, dichte Türsysteme, optimierte Programme sowie vorbeugende Wartung. Regelmäßige Dichtigkeits- und Sensorprüfungen verhindern Energieverluste, Abwärme kann – je nach Prozess – genutzt werden. So helfen Kammeröfen, den CO₂-Fußabdruck zu verringern und gleichzeitig die Produktionskosten zu senken.
Implementierung & Projektablauf
- Anforderungsaufnahme (Teile, Takt, Temperatur, Qualitätsnormen).
- Auslegung & Layout (Kammergröße, Leistung, Beladekonzept, Abgas).
- Angebot & TCO-Vergleich inklusive Energie- und Servicebetrachtung.
- FAT/SAT, Schulung, Ramp-up – damit Kammeröfen ab Tag 1 produktiv laufen.
FAQ – Häufige Fragen zu Kammeröfen
Was ist ein Kammerofen?
Ein Ofen mit geschlossener, wärmeisolierter Kammer, in der Bauteile bei definierten Temperaturen behandelt werden. Kammeröfen eignen sich für Glühen, Tempern, Trocknen und viele weitere Prozesse.
Welche Temperatur erreichen die gezeigten Modelle?
Die dargestellten Modelle sind auf bis zu 1200 °C ausgelegt (modellabhängig).
Welche Größen gibt es?
Die Produktliste reicht von 64 L bis 4800 L – damit decken Kammeröfen Laborbedarfe bis hin zu großen Industriechargen ab.
Mit welcher Netzspannung arbeiten die Geräte?
Typisch sind 400 V-Anlagen; die Leistungsaufnahme skaliert je nach Volumen.
Wie sichere ich gleichbleibende Qualität?
Über Mehrzonenregelung (modellabhängig), kalibrierte Sensorik, feste Rezepte und umfassendes Datenlogging. Kammeröfen bieten dafür integrierte Funktionen.
Wie lassen sich Energiekosten senken?
Durch gute Isolierung, dichte Tür, optimierte Rampen/Halte, Stand-by-Betrieb und vorausschauende Wartung. Ein Angebotsvergleich sollte immer kWh pro Charge berücksichtigen.
Gibt es Optionen für Abgas oder Binderentfernung?
Ja, viele Kammeröfen sind mit Abgas-/Abluftführung erhältlich; Details hängen vom Prozess und der Modellgröße ab.
Wie schnell sind die Geräte lieferbar?
Abhängig von Konfiguration und Baugröße. Standardisierte Kammeröfen sind oft kurzfristig verfügbar; Sonderausführungen benötigen mehr Projektzeit.